„Was Revolutionen noch nie gelang…“

 

Mit einer neuen Homepage bin ich schon eine ganze Weile schwanger gegangen. Lange habe ich überlegt, ob ich meine alte Seite „Future Communication – Neu denken, Nachhaltig handeln, Zukunft gestalten“ einer gründlichen Überarbeitung unterziehen sollte – einem Relaunch. Doch das hätte wieder bedeutet, an alten Strukturen, alten Denkmustern festzuhalten. Also habe ich mir nur das „Neu denken“ zu Herzen genommen und eine völlig neue Seite geboren.

Der Titel „Menschenbeben“ stammt vom Buch des Zukunftsforschers und Journalisten Robert Jungk, der schon 1983 schrieb: „Nicht nur Zerstörer leben unter uns, sondern auch Lebensretter. Wüchse ihre Zahl so sehr, dass sie die künftige Entwicklung entscheidend beeinflussen, dann könnte ihnen glücken, was Revolutionen bisher noch nie gelang: die Besserung der Verhältnisse, durch die Besserung der Menschen. Ein großes Beben geht durch die ganze Welt. In immer neuen Stößen erschüttert es das Bestehende… Ich nenne es „Menschenbeben.“

Jungk fährt fort: „Wenn ich bei allem Wissen um den Ernst der Weltlage trotzdem eine Wendung zum Besseren für möglich halte, dann gründet sich diese Hoffnung vor allem auf solche Vorgänge menschlicher Veränderung, die mehr und mehr Erschütterte zu Erschütterern, Enttäuschte zu Entwerfern machen…Das „Menschenbeben“ setzt weltweit einen Gesinnungswandel in Bewegung, der uns noch retten könnte.“

„Menschenbeben“ trifft es genau. Ein „Menschenbeben“ ist genau das, was wir brauchen. Bevor wir auf andere deuten, um „da draußen“ etwas zu verändern, schauen wir doch erst einmal in uns, um zu erkennen, was wir da verändern müssen. Wie wir selbst, die Veränderung sein können, die wir uns für diese Welt wünschen, wie Mahatma Gandhi geraten hat. Wie wir unser Leben und unsere Beziehungen zu anderem Leben auf dieser Welt so liebevoll, mitfühlend und wertschätzend wie nur möglich gestalten können.