Impulse

Wenn der Blick Transzendenz zum Leuchten bringt

Die Darmstädter Künstlerin Elke Barbara Stritzke fängt mit ihren Fotografien die Welt zwischen den Welten ein

Die Darmstädter Künstlerin Elke Barbara Stritzke

Ein jeder fasst nur, was er als Möglichkeit durch sich selbst ist. Aber es wagt die Dimension, welche Sinn im Dasein für den Blick auf Transzendenz zum Leuchten bringt. 

Karl Jaspers

Es ist einfach unglaublich: Da läuft man mit jemandem durch einen Herbstwald. Um einen herum hunderttausende Blätter, wenn nicht Millionen. Auf dem Weg selber viele, viele Tausende. „Ach schau mal das Smiley auf dem Blatt“ sagt meine Begleiterin, Elke, mehr beiläufig, so als sei es völlig normal, dass ein vom Baum gefallenes Blatt ein Smiley zeigt. Ich bücke mich, um zu sehen, was da sein soll und bin verblüfft: In dem Blatthaufen vor meinen Füßen liegt tatsächlich ein Blatt, aus dem mich – wie eingestanzt – ein Smiley angrinst. 

Es sind die vielen kleinen, aber besonderen und ungewöhnlichen Dinge im Leben, denen wir mehr Beachtung schenken sollten. Wer oder was hindert uns daran, das Smiley als ein Lächeln aus dem Universum zu betrachten? Als ein Wohlwollen, Gutheißen und Segnen von „oben“?

Den besonderen Augenblick einfangen: Zauberleuchten im Laub
Ein violetter Bogen und strahlendes Sonnenlicht - rechts verdichtet sich der Bogen

Obwohl ich Elkes besondere Sicht auf die Dinge schon kannte, hab ich versäumt, das Smiley auf dem Blatt zu fotografieren. Damals hatte ich noch keinen Blog…noch einmal passiert mir das nicht.

Wenige Wochen zuvor hatten Elke und ich uns schon einmal zu einem Spaziergang, oder eigentlich mehr zu einem sehr intensiven Gespräch während eines Spaziergangs verabredet. 

Es war ein wirklich goldener Oktobertag, wir waren schon zwei Stunden unterwegs, als Elke sagte: „Oh, hier ist ein besonderes Licht. Stell dich mal da rein.“ Ich tat, wie mir geheißen, stellte mich in das Licht und wußte nichts anderes zu machen, als einen Sonnengruß. Elke zückte ihr Handy und hielt das Licht und mich im Licht fotografisch fest. 

Daraus entstanden mehrere Fotos und ein kleines Video. Außergewöhnliche Aufnahmen, wie ich sie so noch nie gesehen hatte. Ein außergewöhnlich „lichter“  Moment, eingefangen mit einem gewöhnlichen Handy.  

Die Lichterscheinungen verändern sich laufend...
..."kommunizieren" vielleicht mit dem Körper.

 Wie diese Lichterscheinungen zustande kommen? Rätselhaft! Doch müssen wir immer alles rational erklären können? Freuen wir uns doch einfach darüber, dass da etwas ist, das wir mit unseren Augen nicht sehen können, die Optik einer Handy-Kamera aber sehr wohl. 

In ihrem „Atelier Am Hinterforst“ in Trautheim bei Darmstadt, stellt Elke ihre Bilder aus. Besondere Fotografien, die jetzt schon einen beachtlichen Umfang eingenommen haben. Denn seit Jahren ruft sie eine innere Stimme immer wieder raus in die Natur – auf der Suche nach einer Quelle für Lebensfreude, Glück und Heilung. Hier sprudelt sie täglich und steht ihr überall zur Verfügung. 

Mit ihrem Blick für das Detail, für das richtige Licht, mit ihrer Liebe für alles, was ist und ihrem Gespür, für das Besondere, findet sie immer wieder magische Blickwinkel. Es sind Aufnahmen, die eine besondere Schwingung ausstrahlen. Bilder, die als Leinwandbilder, raumharmonisierend wirken und das Engergiesystem des Betrachters berühren.

Beim Bewundern der vielen besonderen „Lichtbilder“, hat mich vor allen eines ganz besonders tief berührt und nicht mehr losgelassen. Es zeigt einen alten Holzpfosten oder eher einen Doppelpfosten, oben noch noch fest in seiner Struktur und durch ein Band aus Eisen gehalten – im unteren Bereich erscheint er zunehmend durchscheinend, transluzent, wird eins mit dem was ihn umgibt. Ich habe das Bild erworben, es hängt jetzt bei mir an der Wand und erinnert mich immer wieder…

Kaum zu erklären: Ein weißer und ein violetter Kreis strahlt über dem Kopf
Foto Pfosten transluzent
Unten erscheint der Pfosten bereits durchscheinend - oben noch von einer Eisenklammer "gefesselt"

Kontaktdaten:

Elke Barbara Stritzke, Atelier am Hinterforst, Am Hinterforst 3, 64367 Mühltal-Trautheim. E-Mail: elke.stritzke@gmx.de, Telefon: 06151-2739853

Spiritualität und Wissenschaft

2019 in nr30: Acht Diskussionsabende für ein neues Denken von Spiritualität und Wissenschaft

Darmstadt.- »Spiritualität und Wissenschaft – das neue Denken« heißt eine Diskussionsreihe im Katholischen Bildungszentrum nr30, in Darmstadt, die sich 2019 an acht Terminen mit der Verbindung zweier Welten und dem daraus entstehenden Bewusstseinswandel beschäftigt.

Angesprochen werden Menschen, die Anknüpfungspunkte suchen zwischen ihrer Verbundenheit mit allem Leben, ihrem spirituellen und religiösen Bewusstsein und neuen Erkenntnissen der Wissenschaft. Thematisiert werden u.a. Quantenphysik, Psychologie, Medizin oder Sterbeforschung. In den Diskussionsrunden wird jeweils ein Thesenpapier mit kurzem Impuls vorgestellt, um zu zeigen, dass Spiritualität und Wissenschaft keine Gegensätze sein müssen und danach zu fragen: Welche Erkenntnisse für eine Spiritualität der Zukunft und ein neues ganzheitliche Denken kann ich daraus gewinnen? Die Reihe beginnt am 14. Februar mit dem Thema: »Spiritualität und Theologie/Religion«.

Die Abende finden jeweils donnerstags um 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr im Katholischen Bildungszentrum, nr30, Nieder-Ramstädter-Straße 30, 64283 Darmstadt, statt. Kostenbeitrag 5,– €. Anmeldung erwünscht unter: nr30@bistum-mainz.de. Informationen unter www.nr30.de.

Ich möchte Euch hier den Text eines lieben Freundes, der ungenannt bleiben möchte, weiterreichen. Der Text entstand durch automatisches Schreiben - manche nennen es auch Engelsschreiben - nach einem gemeinsamen Gespräch über Hoffnung für diese Welt und die Hilfe höherer Wesenheiten:

Gemeinsam am Ganzen wirken

So sind wir da, um zu helfen, weil du gebeten hast Hoffnung und Mut in das Leben zu geben, eine Idee, einen Plan, eine Gewissheit zu empfangen und in den Erdenkreis zu geben, zum Wohle der Menschen, der Natur, des Lebens.

Es ist der Wandel, der Euch beschäftigt, Sorgen macht, Finsternis im Vorfeld verbreitet. So sollt Ihr geläutert sein zum Wandel. Aufzuerstehen mit der Macht der Liebe, ohne endlose Verhaftung im Materiellen, das Euch nun bedroht. Ihr merkt, Ihr wisset, dass dies so nicht weitergehen wird, diese Ausbeutung der Natur, dieser Schmerz für Mutter Erde.

Sinneswandel steht an, um aufzuerstehen im Licht, mit dem Licht der Erkenntnis des Zusammengehörens, des Verwobenseins, des gemeinsamen Seins in der Welt, um zu bewirken. Dabei bedeutet gemeinsam: mit Allem wirken, was bewirkt, und damit die Aufgabe des Anspruchs auf herausgehobenes Mensch-Sein, um zu erkennen: Verwobenheit.

In Eurem Streben der Individuen seid Ihr nicht gereift genug, dem Ganzen zu folgen, bereit zu sein für das große Erdenwerk. Allein-Sein ist ein Ziel, das hinter eurem allein sein, diesem Tal der Erkenntnis, steht. Allein sein wirkt in Euch als Ohnmacht, als Untergang, aus dem in Demut emporwächst die Unterwerfung unter die Göttliche Ordnung . Nicht als Macht, sondern als Harmonie, als Aufgabe gemeinsam am Ganzen zu wirken.

So sollt auch Ihr jetzt gemeinsam am Ganzen im Ganzen wirken. Dazu bedarf es der Vereinigung von menschlichem Streben mit dem geistigen Impuls aus den geistigen Ebenen.

So sind wir bereit, gemeinsam mit Euch Verkörperten zu bewirken den Frieden in Euch und um diesen Erdenkreis. So geschieht Wandel in dieser Verbindung mit dem Menschen, der sich öffnen kann auch der geistigen Welt, um zusammen zu wirken zur Heilung.

Nehmt Abstand von Eurem Zentrismus auf den Menschen. Gebt ein Eure Fähigkeiten im Einklang mit der Natur, mit dem Geistigen. Damit könnt Ihr den Weg der Leugnung des geistig Wirkenden überwinden. Durch dieses bewusste Zusammenwirken erhebt Ihr Euch aus dem Schlaf im Egozentrischen und eröffnet die Möglichkeit des Wirkens im Ganzen für das Ganze durch Einbeziehung von uns in der geistigen Welt, als bewusste Einbeziehung, in Demut, in Liebe für das Ganze.

Praktisches Wirken im Erdenleben in Verbindung mit geistiger Durchdringung in jeder Tat, das ist es, was geschehen soll zum Wohle Aller, um zu vollenden.

In Eurem Nichtwissen um die Komplexität des Zusammenwirkens unterstützen wir Euch so, wenn Ihr bittet, um zu finden den Weg liebevollen Zusammenwirkens zu dem einen Ziel des Aufstiegs, zur Vollendung der Einheit. Auf diesem Weg sind wir an Eurer Seite, um gemeinsam zu wandeln. Gebt ab Eure Angst vor Untergang, gebt ab Euer Verlassensein, gebt ab Euren Zweifel. Wir sind da!

So bewirken wir mit Euch durch Euch den Wandel. Wenn ihr offen seid für diesen Dialog, dieses Miteinander, so seid Ihr bestärkt. Es ist nicht die Hoffnung die Euch tragen soll, sondern die Gewissheit unseres Zusammenwirkens in Liebe.

Wir brauchen Euch als Mensch, um in diesem Erdenkreis zu wirken. Als Mensch, der angenommen hat diese Aufgabe im Ganzen für das Eine. So seid Ihr auch Instrument, aber mit der tiefen Erkenntnis des Mitwirkenden.

So sind gesegnet die, die eingehen in diese Aufgabe, die selbstlos wirken mit uns in dem Ganzen, geleitet von der ewigen Liebe.

Dank sei Gott, Amen.