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Warum Menschenbeben?

„Menschenbeben – Aufstand gegen das Unerträgliche“ hat der Publizist, Zukunftsforscher, Umwelt- und Friedensaktivist, Robert Jungk, sein 1983 erschienenes Buch genannt. Darin schildert er seine tiefe Sorge um die Zukunft und Erhaltung des Lebens auf der Erde angesichts von Gier, Gewalt und dem Raubbau an der Natur.

Es ist ein Aufschrei der Hoffnung, dass sich eine Wandlung im Bewusstsein der Menschheit vollzieht. Ein Beben, dass durch jeden Einzelnen geht, das andere ansteckt und schließlich zum Menschenbeben wird, das uns die Einheit mit allem Lebenden spüren lässt.

Die Welt steuert auf einen Siedepunkt zu

Jungk nennt sie die „Bekehrten“. Menschen, die erst durch schwierige persönliche Wandlungsprozesse gehen müssen, um ihre Lebensaufgabe wieder zu spüren, zu erkennen: der Erhaltung allen Lebens. Für diesen Weg bedarf es keiner „Gurus“ oder „Führer“. Es „genügen“ Liebe, Mitgefühl, Güte, Solidarität und Achtsamkeit.

Viele von uns spüren körperlich, dass„da draußen“ alles auf einen Siedepunkt zusteuert: Wir rasen sehenden Auges auf einen neuen Weltkrieg zu, den wir nicht mal benötigen, um dem Leben auf diesem Planeten endgültig den Garaus zu machen.

Die Heilung beginnt in uns

Die Vermüllung der Weltmeere, das Abholzen der letzten großen Waldgebiete, der Anstieg des CO2- Ausstoßes, die Erderwärmung, die Bevölkerungsexplosion, die Flüchtlingsströme, das milliardenfache Tierleid, die Ausbeutung der Ressourcen dieser Erde, der weltweite Pestizid-Einsatz, das Artensterben, usw. usw. Der Irrsinn hat Methode – er wird vom Wegsehen und Leugnen gestärkt.

Alles hat mit allem zu tun. Nichts kann getrennt vom anderen betrachtet oder gar getrennt geheilt werden. Letztlich beginnt die Heilung in uns. Es ist das Beben der Veränderung, eines neuen Gewahrseins, das wir erfahren können. Wir können es in jeder Zelle unseres Körpers spüren und ahnen oder wissen schon, dass nur wir selbst die Veränderung sein können.

Bedingungslose Liebe zu allem was lebt

Diese Homepage ist nur ein „Tagebuch“, ein kleiner schriftlich festgehaltener Anker,  ein Mutgeber, mich diesem neuen Bewusstsein noch weiter zu öffnen, es zu erfahren und zu leben. Es wäre schön, wenn es dem einen oder andern hilft, seine Hoffnung zu erhalten, und Anregungen gibt, an dem eingeschlagenen Weg festzuhalten und sich als Teil des Bebens zu verstehen.

Lasst die Veränderung in uns beginnen, in jeder Zelle, in unserm Körper, im Geist, in der Seele, im ganzen Menschen. Berührt andere, lasst uns zur Welle werden, zum Zunami, zum Menschenbeben… zur bedingungslosen Liebe zu allem, was lebt…

Es besteht Hoffnung…